Algemein
Thailand / Nordthailand
Eine Anzahl von Flüssen, unter anderem der Mekong, bewässert das prächtigste Naturgebiet, das Sie je gesehen haben. Die Natur ist wild und unangetastet. Es gibt eine enorme Vielfalt an Flora und Fauna. Steile Abhänge, die nur bei gutem Wetter erreichbar sind, duftende Täler mit Reisfeldern und kleinen Dörfern, sowie buddhistische Tempel erstrecken sich entlang der Flüsse. Im Sommer blühen farbenreich dutzende einheimischer Orchideenarten und Bäume.
Nordthailand besteht aus 17 Provinzen und umfasst ein Gebiet von ungefähr 170.000 km2. Der nördlichste Punkt, Mae Sai, wo Thailand, Laos und Myanmar aneinandergrenzen, ist besser bekannt als das ‘Goldene Dreieck’. Der Norden ist die Heimat der ältesten thailändischen Kultur. Ein gutes Beispiel ist hier Sukothai, die ‘Antike Stadt’. Ihre erhabenen Tempel und Monumente, die mit Sorgfalt restauriert wurden, sind im historischen Park Sukothais zu besichtigen.
Ein Großteil der nördlichen Landschaft ist gebirgig und dicht bewaldet. Wallende Bergketten laufen von Norden bis Süden. Von jeher ist Holzfällen eine der wichtigsten Einkommensquellen. Wegen ihrer enormen Kraft, werden hierbei oft noch Elefanten eingesetzt. Die Regierung hat verschiedene Aufforstungsprojekte ins Leben gerufen, um sich neuen Baumbestand zu sichern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Gebiet auf abenteuerlichen Wegen zu entdecken, beispielsweise durch Dschungeltrekking, Raften, Mountainbiking oder eine Elefantensafari. Das nördliche Klima ist viel kühler als im restlichen Land (insbesondere nachts) und dadurch sehr angenehm, vor allem wegen der niedrigen Luftfeuchtigkeit.
Nordthailand ist ein ganz besonderer Landesteil, der sich von den anderen Regionen Thailands unterscheidet. Das liegt unter anderem daran, dass Nordthailand in der Vergangenheit lange Zeit isoliert war. Erst 1921 wurden Zuggleise in den Norden bis Chiang Mai gelegt und brachten ein langsames Ende der Isolierung. Eigene kulturelle Gebräuche und Traditionen blieben im Norden viel länger erhalten, als in anderen Teilen des Landes. Der nördliche Thailänder ist für seine Gastfreundschaft gegenüber Fremden bekannt und auch für seine sanftmütige Art. Unterschiede machen sich auch in der Sprache bemerkbar. Es ist nicht nur der Dialekt, der sich von der zentralthailändischen Sprache unterscheidet, sondern auch sein melodiöser Klang und die vielen eigenen Redewendungen.
Religiöse und andere nationale kulturelle Feierlichkeiten haben im Norden oft ihre eigene tiefe Bedeutung. Feste werden mit mehr Begeisterung gelebt. Man will vom alltäglichen Leben loskommen, was für ‚Sanuk’ eine notwendige Vorraussetzung ist. Viele farbenreiche Bergstämme sind in der Chiang Mai und Chiang Rai Region zu Hause, beispielsweise die Lahu, Yao, Karen und die Hmong. Die meisten Stämme sind Nomaden und wandern eigenwillig über die verschiedenen Grenzen.
Handwerker bleiben ihren traditionellen Berufen treu. Die Gewerbe wie Silberschmiede, Holzschnitzer, Lackwerker, Töpfer und B ronzegießer werden von Generation zu Generation weitergegeben. Für wenig Geld sind viele handwerkliche Produkte von hochwertiger Qualität erhältlich. Die nördliche Küche ist ebenfalls sehr charakteristisch. Die Einwohner haben eine Vorliebe für gedämpften Reis und eintopfähnliche Gerichte. Gewöhnlich sind die Currygerichte und Salate milder, mit ein paar scharfen Ausnahmen. Frühere burmesische Einflüsse sorgen für einen ganz besonderen Geschmack.
Alles in allem wird Nordthailand durch seine eigene Atmosphäre gekennzeichnet. In Nordthailand kann man fantastisch wohnen, besonders wenn man Natur und Kultur liebt. Zugleich hat man aber auch alles für den täglichen Bedarf Notwendige in erreichbarer Nähe.
Nord Thailand / Naturgebiete
Die Provinz hat über 26 Wasserfälle, welche in mehr als zwölf Nationalparks liegen. Nah bei Chiang Rai gelegen findet man den ‚Nam tok kun kom‘ Park. Allein der Weg dorthin ist ein Erlebnis. Die Straße endet am Eingang des Parks. Ein Spaziergang von circa einer halben Stunde durch den Dschungel führt zu einem
Ein definitives ‚Muss‘ ist ein Besuch des Grenzdorfs Thaton, das an der Grenze zu Myanmar liegt. Dort angekommen gibt es drei Möglichkeiten über den Maekok Fluss zu gelangen, der sich durch die Berge und den Dschungel schlängelt, um wieder nach Chiang Rai zu kommen. Die schnellste und aufregendste Möglichkeit ist ein Trip mit dem ‚long-tail‘ Boot. Dies ist ein schmales Boot mit einem langen Schaft, an dem ein Motor befestigt ist. Wer mehr Zeit hat, um die tolle Landschaft zu genießen, kann auch ein motorisiertes Floß nehmen. In den Teilen des Flusses, in denen sich Stromschnellen befinden, wird der Motor ausgeschaltet. Diese zwei Möglichkeiten kann man für einen Tagesausflug nutzen. Die dritte Möglichkeit ist eine Reise mit einem Bambusfloß. Sie dauert zwei bis drei Tage, und bietet die Möglichkeit, in einer Bambushütte zu übernachten. Von den Reiseführern wird man mit Essen versorgt. Bei allen drei Optionen besucht man die verschiedenen Bergstämme, wie die Palong, die Akha, die Lisu und die Karen. Es gibt reichlich Anlegestellen, in deren Nähe sich heiße Quellen befinden. Oft findet man auch Handelsposten, an denen noch von Elefanten Gebrauch gemacht wird. Sie transportieren die schweren Frachten von den Bergen hinab zum Fluss. Vom Rücken dieser Elefanten aus können Sie auf einmalige Art und Weise die Landschaft betrachten. Eine einstündige Elefantenreise bringt sie durch Dörfer, Reisfelder, entlang der Berge und durch den Fluss zurück zum Dorf.
Sie sind Wassersportliebhaber? Dann müssen Sie wissen, dass es nicht weit von der Stadt eine Anzahl von Seen gibt, die fantastisch geeignet sind zum Schwimmen, Segeln und Kanufahren. Diese Seen wurden nicht etwa für den Wassersport künstlich angelegt, sondern sind Natur pur!
Auf halber Strecke zwischen Chiang Rai und der größeren Grenzstadt Maesai liegen die Berge Doi Tung und Doi Mae-salong. Doi Tung ist vor allem bekannt für die königliche Villa mit ihren prächtigen Gärten. Sowohl die Villa, als auch die großzügig ausgelegten Gärten sind öffentlich. In der Umgebung des Palasts sind die Bergdörfer sehr weit entwickelt. Als Resultat von königlichen Initiativen hat sich der landwirtschaftliche Schwerpunkt vom ‚Mohn’ zu besseren Agrarprodukten verlegt, wie beispielsweise zum Kaffeeanbau. Doi Tung Kaffee steht auf dem vierten Platz der Weltrangliste. Weiter westlich liegt der Doi Mae-Salong Berg. In seinem Gebiet findet man noch die Stämme der Tjang Kai Check, die zum großen Teil von der Armee Mao Tse Tungs nach Formosa, heute als Taiwan bekannt, flüchteten. Ein anderer Teil flüchtete nach Thailand und siedelte sich hier an. Diese chinesische Minderheit beschäftigt sich heute am häufigsten mit dem Kultivieren von Tee, welcher auch sehr weit oben auf der Exportliste Thailands rangiert.
Fast überall außerhalb der Stadt gibt es wunderbare Möglichkeiten für herrliche Spaziergänge. So gibt es in der Nähe unseres Projekts, nur drei Kilometer von der Stadt entfernt, einen Weg, der durch Reisfelder hinweg zwischen Hügeln die Tälern durchquert. Was das schönste Naturgebiet Chiang Rais ist, ist schwer zu sagen, da es viele wunderschöne Ecken und Plätze gibt und man immer wieder neue entdecken kann.
Visumsbestimmungen vor Erteilung einer Arbeitsgenehmigung
Jeder Ausländer, der vor hat, in Thailand zu arbeiten, kann ins Land einreisen und sich um ein ‚Non-immigrant‘ Visum bei thailändischen Botschaft oder einem thailändischen Konsulat in seinem Herkunftsland bewerben. Ehegatten und/oder Kinder müssen das gleiche Prozedere durchlaufen und benötigen ebenfalls ein Visum und sonstige Dokumente. Das Visum wird normalerweise für 90 Tage oder ein Jahr erteilt und kann jedes Jahr um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das gibt einem das Recht, sich für eine Arbeitsgenehmigung zu bewerben. Wenn Sie sich für ein Visum oder eine Arbeitsgenehmigung bewerben, müssen Sie sich an die Richtlinien und Gesetze Thailands halten ,sowie die geforderten stützenden Dokumente besitzen.

